Pilotprojekt Vol. 1

Trotz Corona-Einschränkungen haben in Hamburg am Samstagabend Menschen probeweise und legal mal wieder in einem Club gefeiert und getanzt.

70 Gäste testeten das in Hamburg-Sasel in einem Pilotprojekt .

Personalisierte Tickets, Corona-Schnelltests direkt am Eingang und Kontaktverfolgung per App: Das waren die Voraussetzungen für den Einlass in den Club Remembar.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer bekam außerdem einen Tracker, der die Bewegungen im Club bis auf wenige Zentimeter genau aufzeichnete.

Feiern ohne Maske – dank Lüftungsanlage

Die Initiative „Alster in Flammen“ hatte sich die Bar in Sasel ausgesucht, weil es hier eine moderne Lüftungsanlage im Wert von 42.000 Euro gibt. Die hatte der Betreiber vergangenes Jahr vor dem zweiten Lockdown extra eingebaut. Deshalb durften alle Gäste im Laden sogar ohne Maske feiern. Es ging darum, mal wieder ein bisschen Normalität zu spüren und sich abends mit Freunden zum Tanzen im Club zu treffen.

Politiker und Politikerinnen von CDU und FDP waren vor Ort und unterstützen die Forderung an den Senat, die Clubs mit entsprechenden Hygienekonzepten zu öffnen – so wie in Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Zuletzt hatten Bar- und Clubbesitzende von St. Pauli sich zusammen geschlossen und Lockerungen gefordert. Für sie gilt nämlich noch immer eine Sperrstunde ab 23 Uhr.